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Dahlenburger Schützenhaus wird im Januar abgerissen -Ein Stück Dahlenburger Freizeitgeschichte unter Eichenbäumen

Das 1901 erbaute und mehrfach um- und angebaute Haus wird in wenigen Wochen Geschichte sein! Das als Schützenhalle vor fast 120 Jahren erbaute Fachwerkhaus, wie es übrigens im Stil häufig im Landkreis anzutreffen ist, war der Anfang einer ganzen Bauserie im "Vergnügungsviertel Dorn", folgten doch schon in den 30er Jahren eine Freibadeanlage sowie nach 1945 Sportstätten, die vom Dahlenburger SK betrieben werden (2018 = 100 Jahre DSK).

Schützenhaus außen in alter Ansicht - nach C. Dietrich 1989

Schützenhaus  innen in alter Ansicht - nach C. Dietrich 1989

So war und ist der Dahlenburger "Dorn" auch immer Ausdruck gesellschaftlicher und bürgerlicher Entwicklungen gewesen, denn neben der Arbeit nahm die Freizeitgestaltung einen immer breiteren Raum ein, darin besonders die Geselligkeit mit großen Festen, Bällen und Feierlickeiten sowie die sportliche Ertüchtigung. Hier sind neben den Rasensportarten wie Fußball auch der Tennis zu nennen.

Fast vergessen scheint ebenfalls die ehemalige Minigolfanlage direkt neben dem Schützenhaus, die allerdings nur bis in die 80er Jahre bestand.

Luftbild Dahlenburger Dorn

Luftbild des Dahlenburger Dorn noch vor dem Bau von Campingplatz und Wochenendgebiet ca. 1972

Zur weiteren Raumerschließung gehören der damalige Realschulbau mit Sporthalle (heute Oberschule mit Dreifeldsporthalle), der Campingplatz Dahlenburg mit touristischen- und Dauerstellplätzen und Entsorgungsstation für Wohnmobile, der Löschteich als Angelplatz sowie das ab den 1970er Jahren errichtete Wochenendgebiet im Ortsteil Buendorf, wo bis heute mehr als 80 Holzhäuser als Zweit- oder Erstwohnsitz dienen.

So markiert der Abriss dieses Traditionshauses auch den Beginn einer neuen Geschichte, deren Ort geschaffen wird,  um mehr Begegnung und Geselligkeit  für seine Bürger und Menschen zu ermöglichen. Der geplante Festsaal im neuen Kultur- und Bürgerzentrum mit seinen bis zu 270 Plätzen und mehreren kleineren Räumen ist auch Ausdruck kleinerer zielgruppenorientierter Veranstaltungen. Großveranstaltungen, wie Kreislandfrauentage, Aktionärsversammlungen, oder auch der noch weiter in die Geschichte reichende Heiratsmarkt, der in den 50er Jahren Tausende Schlachtenbummler hierherführte, gehören endgültig der Geschichte an und finden sich nur noch in Chronik-Büchern oder Museen. Als stumme Zeugen dieser Wandlung bleiben hoffentlich die uralten Eichen als Baumbestand mit den Gedenksteinen am Veranstaltungszentrum erhalten, belegen sie doch alte bäuerliche Nutzung und reges Vereinsleben.  mada

Innen- und Außenansichten Schützenhaus Dahlenburg

LZ-Artikel vom 22.12.2017

Pläne zum neuen Kultur- und Bürgerzentrum Dahlenburg

 

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